emodaktik® - Emotionale Didaktik

Die zentrale Bedeutung von Emotionen für erfolgreiche Lernprozesse ist belegt. Wie kann diese Erkenntnis dazu beitragen, dass wir unsere Lernkultur von der industriellen Didaktik hin zu einer emotionalen Didaktik entwickeln?

Die 4 W´s der emodaktik®

  • emodaktik® - ist das Modell einer emotionalen Didaktik und es zeigt in fünf Bausteinen auf, wie Emotionen in Lernprozessen gewinnbringend eingesetzt werden können.
  • Durch vielfältige, sofort umsetzbare Methoden, Tools und Ideen erleichtert es die alltägliche Arbeit von Lehrkräften, Trainern und anderen Lehrenden.
  • Es macht Lehren und Lernen für alle Beteiligten wieder positiv (er)lebbar und unterstützt so die Lernwerte des 21. Jahrhunderts: Kreativität, Leidenschaft und Eigeninitiative.
  • Weil die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse zum erfolgreichen Lernen belegen, das Emotionen die Basis für Kreativität und der Klebstoff für Informationen sind.

emodaktik-modell-alt„Emodidaktik – der neueste Trend der Lernkultur?"

...fragt das WIFI Wien. Michael Kobbeloer wird dort als Keynotespeaker am Trainerkongress das Thema „Emotionales Lernen und Nachhaltigkeit thematisieren. Das Motto des 4. WIFI-Trainerkongresses lautet: Segel setzen, Schiff ahoi: Nehmen Sie Kurs auf nachhaltigen Lernerfolg! Vom 21. bis 22. Mai 2015 treffen sich Trainer/innen, Bildungs- und Personalverantwortliche in St. Georgen in Kärnten. www.wifi.at 


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Lesen? Was ist eine emotionale Didaktik? [ ... ]

Kerstin runzelt die Stirn, Herbert hat Tränen in den Augen, Jochen langweilt sich, Kristin und Julia lachen, und der Lehrer, Trainer oder Fortbildner versucht – dennoch oder gerade deshalb – seine Inhalte zu vermitteln. Lehrende betrachten diese emotionalen Faktoren häufig als „Störungen", weil sie es so gelernt haben. Methodenvielfalt, klare Ziele und vieles andere stehen im Vordergrund. Emotionen hingegen muss man „in den Griff" bekommen und zurückdrängen maya 2wie Schädlinge – ein Glaubenssatz, ein Mythos, uralt, aus dem Industriezeitalter und ohne didaktisches Verfallsdatum.

Emotionen sind oft unbewusst der Mittelpunkt der Lernsituationen in Seminar und Unterricht und sie beeinflussen Lernen. Jeder Lehrende und jeder Lernende hat sich schon einmal atemlos, befreit, getäuscht, respektiert, gestresst, überzeugt oder fröhlich gefühlt. Kennen Sie den Schalter zum Abschalten der Emotionen? Welche Methode haben Sie bereits erfahren mit der Sie Emotionen herunterfahren können? Halten Sie sich an die alten falschen „Mythen" einer industriellen Didaktik? Wann genau wollen Sie Ihren Glaubenssatz ändern? Wie darf er dann lauten? Vielleich so: „Emotionen sind mit die wichtigsten Faktoren eines erfolgreichen Lernprozesses".

Lernkomplizen die nach dem Konzept der emotionalen Didaktik arbeiten, sind umfassend emotional kompetent (arbeiten u.a. mit Achtsamkeitstechniken), sprechen eine emotionale Sprache (u.a. über Bildsprache, Humor, Metaphern), sind in der Lage ein emotionsgünstiges Lernklima herzustellen (u.a. soziales-, -räumliches- und sinnliches Klima), sie arbeiten mit Methoden, die emotional besonders geeignet sind echtes Lernen zu ermöglichen (u.a. EOL, Lerntools) und sie sind in der Lage, Lernprozesse bedeutungsvoll und mit wertschätzendem Feedback abzuschließen (über die Zahlen 1-6 hinaus).

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In der emotionalen Didaktik werden Emotionen zur bewussten Rahmenbedingung für zielorientierte und fokussierte Lernprozesse. Die umfassende didaktische „emotionale Kompetenz" ermöglicht es dem Lernkomplizen, den Lernweg emotionsgünstig zu gestalten. Die Beziehung zwischen allen am Lernprozess beteiligten wird deutlich verbessert, es wird wieder mit Sinn gelernt und mit allen Sinnen. Lerninhalte berühren uns wieder und werden messbar erfolgreicher. Die Lernleistung wird deutlich erhöht weil wir uns beim Lernen wohlfühlen.

Welche Bausteine gehören zu einer emotionalen Didaktik?

  • Emotionale Personal-, Sozial-, Fach- und Methodenkompetenz in den Bereichen Intuition, Scham, Beschämung, Wertschätzung, Gesundheit, Achtsamkeit, Sinneskompetenz, emotionaler Wortschatz, Beobachtung und Diagnostik, Emotionales Erleben und Wahrnehmen, Auswirkung von Emotionen auf andere, Selbstwahrnehmung, Aufbau emotionsgünstiger Lernszenarien, Aktives Zuhören, Trainer und Lehrerpersönlichkeit, ( ... )
  • Kompetenz in Bildsprache, Wörtersprache, Körpersprache, Storytelling, Metaphern, emotionaler Rhetorik, Humor, emotionaler Präsentations- und Vortragstechnik, Medieneinsatz, Mediengestaltung, Visualisieren (u.a. Foliengestaltung, Tafelgestaltung, OHP, Pinnwand Flip-Chart, Schrift, Farbe), gewaltfreier Kommunikation sowie im Aufbau von Sinn für die Lerninhalte, ( ... )
  • Kompetenz in der Schaffung eines lernförderlichen Klimas in Bezug auf die soziale Lerngruppe, die materielle Raumgestaltung, den Raum als „dritten Pädagogen", hinsichtlich des physischen Raumes und seine emotionalen Auswirkung, gruppendynamischer Prozess, der Beobachtung von Gruppen, dem Steuern von Gruppen, Anfangssituationen und Endsituationen, dem Lernklima in Webinaren, E-Learning und Selbstlernprozessen, Gruppeneinteilung, Umgang mit schwierigen Situationen, Energizer und andere Methoden um das Klima zu verbessern, Lernkultur und Verhaltensregeln, ( ... )
  • Kompetenz in Planung und Einsatz von Methoden, die Lernprozesse emotionsgünstig ermöglichen wie EOL (Erfahrungsorientiertes Lernen), AL (Accelerated Learning), Nested Loops, Improvisation. E-Learning, Webinare und Online-Lernmodule emotionsgünstig gestalten (z.B. mit Erklärvideos) ( ... )
  • Kompetenz in der Rückmeldung, Bewertung von Lernprozessen im Rahmen einer gelebten Fehlerkultur. Lernprozessen Sinn- und Bedeutung geben, Reflexion und Feedback hirngerecht gestalten können, Beobachtung auswerten und in den Transfer einbinden können. Kompetenzen im Bereich Metareflexion und Metakognition, angemessenem Scheitern, Diskussion und Kritik, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, ( ... )

Der Ansatz ist für Lehrende geeignet die sich bereits als Lernbegleiter, Moderatoren und Coach verstehen und für Lehrende die zum ersten Mal mit diesem Thema in Berührung kommen und so Lernen erfolgreicher, zufriedenstellender gestalten und inszenieren wollen. Das Konzept ist modular erlernbar, muss nicht als ganzes und auf einmal gelernt werden und bietet so die Möglichkeit, eines der fünf Module nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen in den Lern- und Kompetenzfokus zu nehmen.

Buchen Sie jetzt Seminare und Workshops zur emotionalen Didaktik.

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